Antworten des Gemeinderates auf Fragen aus der Bürgerversammlung

An der Bürgerversammlung vom 30. März 2026 stellte das Komitee STARKES Untereggen dem Gemeinderat verschiedene Fragen zur Schulraumplanung, zu den Finanzen und zum Bildungsaufwand. Der Gemeinderat hat diese inzwischen schriftlich beantwortet.

Aus den Antworten lassen sich insbesondere folgende Punkte festhalten:

  • Schülerzahlen: Der Gemeinderat geht in seiner aktuellen Prognose von höheren Schülerzahlen aus als noch im Geschäftsbericht 2025. Für das Schuljahr 2029/30 werden neu 59 Primarschülerinnen und Primarschüler ausgewiesen; im Geschäftsbericht 2025 waren es 54. Für die längerfristige Schulraumplanung verweist der Gemeinderat auf einen Planungshorizont von mindestens 30 Jahren.
  • Finanzplanung: Der Gemeinderat rechnet in seinem Szenario mit einer schrittweisen Erhöhung des Steuerfusses von heute 119 % auf 127 % im Jahr 2035. Gleichzeitig reduziert sich der Bilanzüberschuss gemäss diesem Szenario von rund CHF 3,2 Mio. auf rund CHF 0,6 Mio.
  • Sanierung oder Neubau: Gemäss Gemeinderat wurde keine detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse zwischen einem Neubau und einer umfassenden Sanierung des bestehenden Schulhauses erstellt. Rückblickend könne zudem nicht abschliessend beurteilt werden, ob die damaligen Grobkostenschätzungen einen direkten Vergleich ermöglichten.
  • Bildungsaufwand: Konkrete Massnahmen zur angestrebten Reduktion des Bildungsaufwands werden in der Antwort noch nicht genannt. Diese sollen weiterbearbeitet und an der nächsten Bürgerversammlung vorgestellt werden.

Die vollständigen Antworten des Gemeinderates finden Sie auf der Website der Gemeinde Untereggen.